LaaO – Museum für Ur- und Frühgeschichte sowie Leuchtenburg Kahla.

Das Jahr 2019 ist noch recht jung, aber es gab bereits zahlreiche Aktivitäten an der Regelschule „Friedrich Schiller“ in Rudolstadt. Oft sind es fächerübergreifende Projekte, bei denen das „Lernen am anderen Ort“ im Mittelpunkt steht. So haben beispielsweise die Fünftklässler Ende Januar den Klassenraum verlassen und dem Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar einen Besuch abgestattet, denn schließlich steht seit nunmehr einem halben Jahr das neue Fach Geschichte auf ihrer Stundentafel. Nach einem kurzen Gang durch die winterliche Stadt – vorbei am Nationaltheater, dem Schiller- und dem Goethehaus, die in höheren Klassenstufen ebenfalls besucht werden – nahmen die Schüler an einer Führung durch das Museum teil und hatten anschließend Gelegenheit mit Hilfe eines Arbeitsheftes das Museum selbst zu erkunden.
Auch die Schüler der Klasse 7 verfolgten im Januar historische Spuren, indem sie die Leuchtenburg bei Kahla besuchten und Informationen zur Burggeschichte und Wissenswertes rund um das besondere Material Porzellan erhielten.  Dabei durfte der Gang über den „Steg der Wünsche“ nicht fehlen und alle Schüler haben diese besondere Form des Wünscheformulierens auch ausprobiert.  Ein wichtiger Effekt solcher Aktivitäten ist natürlich, dass nicht nur geschichtliche Hintergründe vermittelt, sondern auch die verschiedensten Kompetenzen geschult werden, die für die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Schülers von besonderer Wichtigkeit sind. Und bereits der nächste Termin zum Lernen außerhalb des Schulgebäudes ist fest geplant: „Der Zauberlehrling und sein Handschuh“ soll die Siebtklässler motivieren, selbst eine Ballade von Goethe oder Schiller zu lernen und auch vorzutragen.