Der Süchtige raubt sich seine Freiheit selbst.
© Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

 „Was sind Folgen einer Sucht?“ fragt Frau Willing, von der Landespolizeiinspektion Saalfeld die fast 60 Schüler der Staatlichen Regelschule „Friedrich Schiller“. Schnell gehen einige Hände nach oben. Mit diesem Thema haben sie sich heute bereits in mehreren Workshops beschäftigt. Organisiert durch die schulbezogene Jugendsozialarbeiterin Frau Schierer, fand am 31.01.2018 der alljährliche Suchtpräventionstag für die Klassenstufe 7 statt. Nach ersten Gedanken zum Thema und dem Erkennen verschiedener Süchte mit Hilfe des Suchtsackes, widmeten sich die Schüler verschiedenen Themen wie legalen und/ oder illegalen Drogen, Suchtentstehung und strafrechtlichen Konsequenzen. Erstmals wurden an diesem Tag auch Stationen der interaktiven Ausstellung „High 5“ zum Thema illegale Drogen durchgeführt. Durch den Einsatz verschiedener Methoden und spielerischen Aktionen arbeiteten die Jugendlichen aktiv mit und setzten sich so bewusst und kritisch mit dem Konsum auseinander. Dieses Konzept kam bei den Schülern an. Mit Eifer wurden zum Beispiel in einem Quiz überraschende Fakten über verschiedene illegale Substanzen vermittelt und wie diese aussehen, konnte im Memory-Spiel herausgefunden werden. Beim Themenkomplex Alkohol waren erste Auswirkungen durch die Rauschbrille erfahrbar. Dank gilt hier den engagierten Workshopleitern Frau Gowin- Jugendschützerin des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, Frau Seidel- schulbezogene Jugendsozialarbeit Oberweißbach, Frau Weimann- Geschäftsführerin des Jugendförderverein Saalfeld-Rudolstadt e.V. und Frau Gloser- mobile Jugendarbeiterin in Rudolstadt. Gut gerüstet wurde die Frage nach den Folgen von Frau Willing im nachfolgenden Vortrag von einem Schüler mit den Worten „sie nimmt dir die Freiheit“ gut beantwortet. Die Polizistin gab Informationen über den straffälligen Konsum in unserem Landkreis und ging noch einmal auf verschiedene Drogen ein. Hier zeigten die Schüler, was sie von den Workshops im Gedächtnis behielten, so dass sich Frau Willing am Ende für die sehr gute Mitarbeit bedankte. Abschließend wurde von den Schülern aber auch den beteiligten Ethiklehrern eine positive Bilanz geschlossen und Interesse für einen weiteren Präventionstag bekundet.

(weitere Bilder)